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Electronica, Bass
Fr. 17.05.   23.30 h

A Night with: ONRA & IVY LAB

TICKETS


flyer
BOX1

Onra (Fool's Gold/All City/FR)
Devin Morrison (NBN/US)
Delfonic (Oye Records/D)
LeBob (BeatGeeks/D)

BOX2

2020 Label NightIvy Lab (Critical/UK)
Deft (2020/Project: Mooncircle/UK)
Tim Parker (20/20/UK)

*Presale 8 €/12 € plus fee * Box Office 15 €*

Onra & Ivy Lab: Ein Muss für alle Liebhaber von Beat und Bass

Der französische HipHop-Produzent Onra ist nicht auf einen Stil festgelegt, wie er uns seit 2006 bereits auf unzähligen eigenen und kollaborativen Projekten gezeigt hat. Nach einem Besuch in Vietnam (dem Land seiner Großeltern) veröffentlichte Onra mit „Chinoiseries“ im Jahre 2007 ein erstaunliches Album mit südostasiatischen Klangschnipseln. Die unterlegten Beats und die angewendete Cut-Up Methode in der Tradition des großen J Dilla machten diese 48 Minuten zu einem speziellen Reisebericht.

Für den Nachfolger „1.0.8“ (2009) bediente sich Onra ausschließlich bei Bollywood-Soundtracks, während sein Album „Long Distance“ (2010) ausnahmslos auf Samples von 80er Funk basiert und als modernes Upgrade mit druckvollen Drums brillierte. Nach einer weiteren Reise auf den asiatischen Kontinent erschien Mitte November 2011 „Chinoiseries Pt. 2″.

Mit seinem Album „Fundamentals” (2015) beweist der weit gereiste Franzose, dass man auf Grundlagen der berühmten goldenen Ära des R&B und HipHop eine musikalische Erinnerung erschaffen kann, die gleichzeitig den Zeitgeist trifft. Bei seiner dritten Platte auf dem irischen Label All City setzt er auf die Kombination verschiedener, mal jazziger, mal funkiger Westcoast-Notationen.

Zehn Jahre nach seiner ersten Exkursion in die Tiefen verschollener asiatischer Schallplatten gräbt sich Onra mit „Chinoiseries Pt. 3″ ein letztes Mal in das Sammelsurium aus wiederkehrenden Gongs, Samurai Ansagen, Asia-Flötchen und obskuren Soundschnipseln. Es bündelt 32 verspielte Skizzen, und die Basis bleibt dabei der HipHop-Beat. Die aktuelle Platte „Nobody Has To Know” markiert bereits sein neuntes Studioalbum und ist eine Liebeserklärung an den New Jack Swing, besonders an dessen klare Synthesizer und luftige Snares.

Ganz frisch draußen ist das Debütalbum von dem inzwischen in Los Angeles lebenden R&B-Sänger, Songwriter, Produzenten und Komponisten Devin Morrison. Mit „Bussin‘“ gibt der umtriebige Vollblutmusiker nun sein Solodebüt auf Albumlänge. Inspiriert durch Florida Funk freuen wir uns hier über 90s R&B und Neo-Soul vom Feinsten. Das Werk ist übrigens das fünfte Release auf NBN Records, dem Label von Onra.

In Box 2 servieren Ivy Lab & Friends die 20/20 Label Night. Mit gleichnamigem Album haben die drei international renommierten Produzenten Sabre, Stray & Halogenix irgendwo zwischen dreckig zusammengesampletem Oldschool-Instrumental-Hip-Hop und groovigen Synthesizern ihre Interpretation von 85 BPM geliefert. Auch ihr neues Album „Death Don’t Alwasy Taste Good” kommt mit experimentellen Future Beats und entspanntem Flow im Halftime-Bereich.

https://soundcloud.com/onra
https://soundcloud.com/devinmorrison
https://soundcloud.com/delfonic
https://soundcloud.com/ivylab
https://soundcloud.com/beatgeeks_rec


Onra

(Fool's Gold/All City/FR) Electronica

Devin Morrison

(NBN/US) RnB, Soul

Delfonic

(Oye Records/D) Funk, Electronica

LeBob

(BeatGeeks/D) Electronica, HipHop

Ivy Lab

(Critical/UK) Drum'n'Bass

Deft

(2020/Project: Mooncircle/UK) Electronica

Tim Parker

(20/20/UK) Bass, Electronica

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