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Jazz, NeoSoul, HipHop, Funk
Mo. 24.10.2022   19.30 h

TAKUYA KURODA

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flyer
BOX1

Takuya Kuroda (JP) *live*

Doors: 19.30
Show: 20.30

*Presale 20 € plus fee * Box Office 25 €*


Soul-Jazz Abenteuer mit Funk, Post-Bop, Fusion und Hip-Hop Anteilen.

Der im japanischen Kobe geborene Trompeter Takuya ist in der globalen Jazzszene bereits fest etabliert und hat einen eigenen, hybriden Sound entwickelt, der sich aus Jazz, Funk, Post-Bop, Fusion und Hip-Hop zusammensetzt und dabei jede Menge Soul atmet.

Takuya Kuroda begann seine musikalische Laufbahn in der lokalen Musikszene Kobes, wo er zunächst in die Fußstapfen seines älteren Bruders trat und in Big Bands spielte. Nach seinem Musikstudium in Japan ging er zunächst nach Boston auf das Berklee College of Music. Dort freundete er sich mit dem Sänger Jazz-Sänger José James an und wirkte auf James' Album „Blackmagic“ und später auf „No Beginning No End“ mit, für das er auch die Bläserarrangements schrieb. Seine nächste Station war New York City, wo er an der New School am Union Square Jazz und zeitgenössische Musik studierte. In der pulsierenden Jazzszene New Yorks arbeitete er mit Künstlern wie Junior Mance, Greg Tardy, Akoya Afrobeat, der Big Band von Valery Ponomarev und vielen anderen zusammen.

Sein Debutalbum „Edge“ produzierte er 2011 unabhängig, 2014 zeichnete er bei Blue Note Records für sein Album "Rising Son". Bis heute hat Takuya sechs Alben aufgenommen, zuletzt erschien 2020 „Fly Moon Die Soon“. Das Album entstand in einem Zeitraum von zwei Jahren. Um seinen zu Hause produzierten Beats Teile und Texturen hinzuzufügen lud er einen Musiker nach dem anderen ein. So entstand Musik, die auf zwei Aufnahmemethoden basierte: ein sehr glatt produzierter und ein sehr organischer Teil, der von Live-Musikern eingespielt wurde. Die Uptempo-Jazz-Funk-Tracks „ABC" und „Moody" stehen neben gefühlvollen Jazz-Stücken wie „Fade" und „Change", bei denen auch Corey King am Gesang mitwirkt. Der Titeltrack ist ein Downtempo-Groove, der von einer schweren Moog-Bassline angeführt wird, während „Do No Why" ein ansteckendes Piano-Riff enthält. Neben seinen Eigenkompositionen greift er zwei Klassiker von Ohio Players ('Sweet Sticky Thing' mit Alina Engibaryan) und Herbie Hancock ('Tell Me A Bedtime Story') auf, während das Album mit dem epischen „TKBK“ schließt.

Auf „Fly Moon Die Soon“ ist über neun Tracks Kurodas Entschlossenheit zu spüren, sich vom puren Jazz zu lösen und in Richtung Hip-Hop, Funk, Afrobeat, Electronica und Neo Soul zu gehen. Heute Abend können wir diesem Weg ein ganzes Stück weit folgen, wir freuen uns darauf. 

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Photo: Hiroyuki Seo


Takuya Kuroda

(JP) Jazz

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