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Jazz, Soul
So. 24.11.   19.30 h

MATTHEW HALSALL

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BOX1

Matthew Halsall (Gondwana Records/UK) *live*

Doors: 19.30h
Show: 20.30h

Minimum age: 16

*Presale 15 € plus fee * Box Office 18 €*


Matthew Halsall: Erstklassiger, vielseitiger, spiritueller Jazz.

Die aktuelle englische Jazzszene ist unglaublich vital und spannend – und lange nicht alles spielt sich dabei in London ab. Der geschmackssichere Trompeter Matthew Halsall zum Beispiel begeistert von Manchester aus. Und zwar nicht mit Fingerakrobatik auf der Trompete, sondern mit erstklassigem spirituellen Jazz, der tief verwurzelt im Sound der frühen 70er Jahre ist. John Coltrane, Pharaoh Sanders, Dorothy Ashby oder Phil Cohran sind deutliche Einflüsse. Mit zarter Rhythmik schleicht sich Halsalls Musik regelrecht in uns hinein. In seinen hypnotischen Songs steckt die konstante Suche nach musikalischer Schönheit.
Mit „Sending My Love” (2008) legte Matthew Halsall sein Debütalbum auf seinem eigenen Label Gondwana Records vor. Sein ausdrucksvoller Spielstil und die subtilen Kompositionen führten zu begeisterten Kritiken und Airplays von Gilles Peterson (BBC Radio 1), Stuart Maconie (BBC 6), Tom Robinson (BBC 6) und Mike Chadwick (Jazz FM).
2009 folgten auf „Colour Yes” sechs neue Arrangements - authentisch in jeder Weise und mit zeitlosem Swing. Danach flog Matthew nach Genua, um eine Woche mit dem Weltklasse-Produzenten, Songwriter, DJ, Multi-Instrumentalisten und Orchester-Komponisten Nitin Sawhney zu arbeiten. Sein drittes Album „On the Go” (2011) wurde mit dem Gilles Peterson Worldwide Winners Award ausgezeichnet und für die OBO Awards nominiert. Nach „Fletcher Moss Park” (2012) und dem iTunes Jazz Album des Jahres 2014 „When the World Was One”, das er mit seinem achtköpfigen Gondwana Orchestra eingespielt hatte, nahm er mit diversen Streichern, Sängern und anderen Gästen ein weiteres Album auf. Halsall selbst ist mit seiner Trompete nur zweimal auf „Into Forever“ zu hören, seine Handschrift ist dennoch unverkennbar. Dass Halsall viel Zeit in Asien, besonders Taipeh, verbracht hat, hört man weiten Teilen des Albums an. Der Song „Daan Park“ beispielsweise entstand auf einer Parkbark in der taiwanesischen Metropole, als der Brite einer Tai Chi-Gruppe bei ihren Übungen zusah. Ihre Grazie und Anmut wurden in einem der weichsten, sanftmütigsten Songs dieser Platte vertont. Krasser Gegensatz: „The Land Of“, das vielleicht aufregendste Instrumental-Stück dieser Platte. Die Mischung aus Jazz und fernöstlichen Klängen mag nicht neu sein, wurde aber selten so sympathisch umgesetzt.
Auf dem aktuellen Album „Oneness” (2019) entstehen die Kompositionen alle um die Tanpura herum, dem natürlich indischen Instrument, das Matthew Halsall spürbar inspirierte, sich mit seinem Jazz auch in die Frequenzen des Universums einzuwählen. Und diese Aufnahme, die gut ein Jahrzehnt unter Verschluss gehalten wurde und die Matthew selbst als „vulnerable” bezeichnet, ist ein Segen – heute live bei uns. 

http://soundcloud.com/matthewhalsall


Matthew Halsall

(Gondwana Records/UK) Jazz

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