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Jazzfunk
Mo. 05.11.   20.00 h

ROY AYERS

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BOX1

Roy Ayers (US) *live*

Doors: 20h
Show: 21h

Minimum age: 16

*Presale 28 € plus fee * Box Office 35 €*


Roy Ayers: Godfather des Neo-Soul.

Der Vibraphonist, Sänger und Komponist Roy Ayers gehört seit mittlerweile vier Jahrzehnten zu den bekanntesten, beliebtesten und meist respektierten Jazz- und Soul-Künstlern der  Musikbranche und gilt als „Godfather“ des Neo-Souls. Als Sohn zweier musikalischer Eltern wird Roy Edward Ayers Junior 1940 in Los Angeles mit den besten Voraussetzungen in diese Welt geboren. Nach dem Testen unterschiedlicher Instrumente beendet er seine Suche beim Vibraphon, dessen großer Meister Lionel Hampton ihn schon früh begeistert hat, als seine Eltern ihn auf eines seiner Konzerte mitnahmen. Mit 17 Jahren bekommt er sein eigenes Instrument, übt wie besessen, nimmt Unterricht und studiert schließlich Musiktheorie am Los Angeles City College.

Der berühmte Jazzproduzent Leonard Feather ermöglicht Roy Ayers im Jahre 1963 sein erstes, hoch gelobtes Album „West Coast Vibes” ermöglicht. Unter Atlantic Records produziert Herbie Man seine folgenden drei Alben, nimmt ihn in den nächsten vier Jahren mit auf Tour und gibt sich mit Ayers im Lighthouse berüchtigten Sessions hin. 1970 zieht er nach New York, gründet die Band Ubiquity und veröffentlicht mit ihr unter Polydor knapp 20 Platten. Er fokussiert sich mehr auf Funk und arbeitet nun auch als Sänger und Komponist.

Aus dieser Zeit stammen sein vielleicht berühmtester Hit „Everybody Loves The Sunshine“ und der Soundtrack zum Blaxploitation-Film „Coffy” mit Pam Grier. Anfang der Achtziger Jahre gründet Ayers gemeinsam mit dem nigerianischen Musiker Fela Anikulapo Kuti seine eigene Plattenfirma Uno Melodic Records. Er nimmt mit ihm zwei Alben auf, die sein neues Interesse an afrikanischen Klängen bekunden, und beschäftigt sich zunehmend damit, auch für andere zu komponieren und produzieren.

Seine Musik wird seitdem insbesondere von Hip-Hop-Musikern gesampelt und ist in England sehr erfolgreich sowie in der sogenannten Acid Jazz-Szene populär. Ob Guru Jazzmatazz, Erykah Badu, Eric Benet, George Benson, A Tribe Called Quest oder Mary J. Blige - alle lieben ihn, und die Zusammenarbeit mit Erykah Badu baut Ayers später noch weiter aus. Auch der einflussreiche britische DJ-Guru Gilles Peterson rückt Ayers‘ Musik wieder ins Bewusstsein, in dem er seine alten Stücke häufiger in seiner Sendung „Worldwide“ im BBC-Radio spielt.

Nicht zuletzt deshalb erscheint 2001 ein Roy-Ayers-Album mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen von 1976 bis 1981 („Virgin Ubiquity: Unreleased Recordings 1976–1981“), die daraufhin als Grundlage für viele Remixe dient und Ayers‘ Musik zu neuerlicher Beliebtheit im Bereich der elektronischen Tanzmusik verhilft. Heute ist die Ikone bei uns und wir freuen uns sehr darauf.

Roy Ayers 57 Birthday Mix by Gilles Peterson on Soundcloud


Roy Ayers

(Atlantic/US) Funk, Jazz

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