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House, RnB

JACQUES GREENE *LIVE*

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BOX1

Jacques Greene (LuckyMe/CAN) *live*

Doors: 19.30
Show: 20.30

*Presale 12 € plus fee * Box office 15 €*


Jacques Greene: Electronica, Future R&B und House.

Philippe Aubin-Dionne wurde im kanadischen Montreal geboren, nennt sich als DJ und Musiker Jacques Greene und lebt inzwischen in Toronto. Mit seinen Tracks, die irgendwo zwischen Future R&B und House oszillieren, zählt er zu den wegweisendsten Produzenten unserer Zeit. Jacques Greene hat mit seinen Releases dem Chart-R&B neues Leben eingehaucht und auch die Perspektive verändert, wie man diesen R&B wahrnimmt. Er folgt einer effektiven Formel, die funktioniert: Er wählt ein Vocal-Sample einer R&B-Sängerin, zieht ein paar Synthies lang und achtet vor allem darauf, was man in England gerade so hört.

Mit seinen originellen Remixen für Radiohead, Autre Ne Veut und Shlohmo konnte er sich weltweit als gefragter Künstler etablieren, und auch seine eigenen Kreationen finden Anklang im Clubgeschehen. Zuhause ist er seit 2010 auf LuckyMe, einem Glasgower Label, auf dem es in den vergangenen Jahren immer wieder mal gerne rumpelte und hektisch zuckte. Bereits nach wenigen Releases konnte man Jacques Greene einen Signature-Sound bescheinigen.

Auf seiner dritten EP „Another Girl” verfeinerte er diesen. Zeichneten sich auch seine vorherigen Arbeiten bereits durch eine bemerkenswerte Nuanciertheit innerhalb ihrer steilen Abfahrtsorientierung aus, so ist „Another Girl” doch deutlich wehmütiger. Das obligatorische R&B-Sample wurde nach dem aktuellen britischen Stand der Kunst gesetzt und morpht sich klagend über den wabernden Synthie-Teppich und die trockenen Chicago-Claps.

Alle drei Tracks seiner 2014 erschienenen EP „Phantom Vibrate” sind eigentlich vielmehr Songs, nicht nur weil Vocals eine tragende und entscheidende Rolle spielen. Der Opener „No Excuse“ ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Tradition der lockeren Arrangements und gebrochenen Beats mit verschmitzt lächelnden Vocal-Fetzen auf ein völlig neues Level gehoben werden kann. „Feel What” versprüht von der ersten Sekunde an Euphorie.

Da gehen die Hände in die Luft, die Arpeggios jucken auf Knöchelhöhe und die orchestral-epische Melodie ist einfach mitreißend. Entsprechend schnell bremst dann „Night Tracking“ das Tempo, kickt mit einer coolen Bassdrum und verabschiedet sich im grünlich schimmernden Nebel des Halls. So schafft es Jacques Greene immer wieder mit seinen Synthie-Harmonien eine melancholisch-liebevolle Atmosphäre zu gestalten, die wir gemeinsam heute live im Gretchen geniessen dürfen.

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Jacques Greene

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