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Lesung mit Musik
So. 14.01.   18.30 h

GRETCHEN DUTSCHKE liest im Gretchen


flyer
"1968. Worauf wir stolz sein dürfen" -
Hommage an Rudi Dutschke und Peter-Paul Zahl:
Mut und Wut. Briefwechsel 1978/79

Musikalische Lesung mit Gretchen Dutschke und der MANNI WELLER BAND

Einlass: 18.30
Beginn: 19.00

*5 €*


"Wir lassen alle Uhren zerschlagen, alle Kalender verbieten und zählen Stunden und Monden nur nach der Blumenuhr, nur nach Blüte und Frucht." (Georg Büchner)

Stimmen aus der Vergangenheit vermischen sich mit der Gegenwart. 

Keiner der beiden Protagonisten hat diese Publikation erlebt. Peter-Paul Zahl, der von 1972 bis 1982 als politischer Gefangener im Gefängnis saß, Untergrunddrucker (u.a. Agit 883) und  libertärer Schriftsteller aus dem Milieu der radikalen Linken mit zuletzt deutsch-jamaikanischer Doppelstaatsbürgerschaft, starb am 24.1. 2011 in Port Antonio, Jamaika. Mit Rudi Dutschke dem politischen Aktivisten und Wortführer der westdeutschen und West-Berliner Studentenbewegung der 1960er Jahre, stand er 1978/1979  in einem Briefwechsel – ein spannungsgeladener Austausch über biografische Wurzeln, die geeignete Strategie eines Widerstandes gegen das herrschende System, die Bewertung der DDR, internationale Solidarität und  die eigene Positionierung innerhalb einer zunehmend zerstritterenen linken Bewegung - ein wichtiges Stück Zeitgeschichte.

Gretchen Dutschke und Christoph Ludszuweit lesen aus dem erwähnten Briefwechsel MUT UND WUT.

Gretchen Dutschke wird auch noch Auszüge aus ihrem neuen (im Frühjahr 2018 im Murmann Verlag erscheinenden) Buch "1968. Worauf wir stolz sein dürfen. Mit einem Vorwort von Reinhard Mohr" vortragen.

Die MANNI-WELLER-BAND wurde 2015 von Manni (Gesang) und Lutze (Gitarre) als Live-Act des Projekts „dj gott manfred“ gegründet. 2016 gesellten sich Hagen (Gitarre) und Goran (Schlagzeug) dazu. In ihren flotten Protest- und Arbeiter-Liedern geht es um Kampf und Widerstand, Brot und Rosen. Sie hatte Auftritte u. a. mit den Künstlern F.B.I Frei Bier Ideologen, Achim Mentzel, Zerfall und dem Lindenstraßen-Griechen Kostas Papanastasiou.



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