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Jazz, HipHop
Mi. 15.11.   20.00 h

YUSSEF DAYES presents

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BOX1

Yussef Dayes (drums/UK) *live*

Mansur Brown (guit/bass)
Charlie Stacey (keys)

Support: Hector Plimmer (UK)

Doors: 20h
Show: 21h

*Presale 15 € plus fee * Box Office 18 €*


Yussef Dayes: Londons aufregendster Jazz-Drummer

Mit gerade mal 24 Jahren ist der Drummer Yussef Dayes einer der aufregendsten Musiker, die aus der lebendigen Jazz-Szene Londons hervorgegangen sind. Als Schüler von Billy Cobham (Miles Davis) und beeinflusst von senegalesischer Rhythmus-Technik, ist Dayes’ unverwechselbares Spiel zu gleichen Teilen leichtfüßig, faszinierend und kunstvoll.

Dayes zeigt sich u.a. für das letztjährige Yussef Kamaal Album „Black Focus” verantwortlich - mit dem Keyboarder Kamaal Williams. Nachdem er zuvor sein umfangreiches musikalisches Spektrum (zwischen psychedelischem Jazz mit Elementen von Hip Hop, Electronica und etwas Weltmusik) bei den Auftritten mit seinen Brüdern von der Afrobeat-Band United Vibrations offen gelegt hat, kommt bei „Black Focus” 70er Jazz-Funk mit Londoner Clubmusik wie Jungle, Trip Hop und House in Berührung.

Aus diesem freiarrangierten Sammelsurium aus Einflüssen entstand Ende 2016 auch das Debütalbum, für das der renommierte BBC Radio 1 DJ und Betreiber der Plattenfirma Brownswood Gilles Peterson sich die Rechte sicherte. Der Jazz-Ansatz von Yussef Dayes und Kamaal Williams (aka Henry Wu) ist geprägt durch den Bass-Sound der Piratensender, ähnlich wie die US-Kollegen Robert Glasper oder Kamasi Washington Hip Hop in ihre Musik einfließen lassen.

Weitere Inspirationen sind der freiheitliche Anything-Goes-Spirit des 1970er Jazzfunk eines Herbie Hancock oder Mahavishnu Orchestra, während ihr Pianospiel an Thelonious Monk und ihr Drumprogramming an Kaidi Tatham angelehnt ist. Das beinahe telepathische Zusammenspiel von Yussef und Kamaal erzeugt einen unwiderstehlichen Groove, der schließlich nicht nur bei Bandcamp zum Album des Tages erkoren, sondern auch von einflussreichen Magazinen wie Clash mit Bestnoten gefeiert wurde.

Der aus den Vornamen zusammengesetzte Bandname referiert auf den ägyptischen Künstler Kamal Yussef, der in den 1940er Jahren zum ästhetisch revolutionären Kollektiv Groupe de L'Art Contemporain in Kairo gehörte. Nachdem dieses weltweit gefeierte Duo mittlerweile getrennte Wege geht, versammelt Dayes zwei neue Mitstreiter um sich: Royal-Academy-Gitarrist Mansur Brown und den Sun Ra Arkestra-geschulten Pianisten Charlie Stacey. Zusammen kanalisiert das Trio unverfälschte Emotionen zu cinematischen Kompositionen. Mit seiner Musik hat Yussef Dayes schon immer Grenzen überrannt und so sucht er auch weiter nach der Herausforderung – heute live bei uns im Gretchen.

https://www.facebook.com/yussefdayes/


Yussef Dayes

(UK) HipHop, Jazz

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