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Electronica
Do. 28.09.   20.00 h

SLOW MAGIC *LIVE*

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BOX1

Slow Magic (US) *live*

Doors: 20h
Show: 21h

*Presale 12 € plus fee * Box Office 15 €*


Slow Magic: Zwischen Electronica, Dream-Pop, Chillwave und Folktronica

„Slow Magic ist der Sound von einem unbekannten imaginären Freund“, so lautet die Künstlerbeschreibung auf der Homepage. Der Kalifornier verbirgt sich unter einer bunten Zebramaske, pumpt innovative Pop-Hooks und ist für seine ekstatische Live-Show bekannt. Wer die Aktivitäten des Produzenten aufmerksam verfolgt, dürfte langsam aber sicher das Gefühl bekommen, dass der unermüdliche Live-Act in den letzten Jahren so ziemlich jede größere Stadt hier und jenseits des großen Teichs besucht hat. Höchste Zeit also, dass auch Berlin mal wieder an der Reihe ist.

Seit fünf Jahren geistert Slow Magic durch das Internet und begeistert mit einem erfrischenden Mix aus Electronica, Dream-Pop, Chillwave, Minimal und Folktronica. Ohne Genre-Schubladen zu verwenden, könnte man allerdings auch sagen, dass hier kantige elektronische Texturen mit epischen Pop-Flow mit zuckersüßen Synthesizer-Einlagen um die Wette strahlen. Das ist mehr Pop als Elektronik und fast durchwegs angenehm kitschig, aber immer spielerisch leicht. Dabei fehlen auch nie die dynamischen Downtempo-Beats.

Mit seiner fantastischen Debüt-Single „Sorry Safari“ hat er uns sofort in den Bann seiner magischen Klänge gezogen, und mit seinem von der Blogsphere höchst gefeierten Debüt-Album „Triangle“ lieferte Slow Magic uns 2012 auch noch eines der wichtigsten Sommer-Alben. Diese kleine, feine Platte hat gar nicht mal so sensationell viel Staub aufgewirbelt, eher ist es die Langzeitwirkung und die Nachhaltigkeit ihrer Stimmung und ihrer Aura, die den aufmerksamen Zuhörer jubeln lässt. Diesen sonnendurchfluteten, futuristischen, mit positiver Kraft aufgeladenen, leicht swingenden und eskapistischen Elektropop sollte man echt genießen.

All seine sommerlich inszenierten Videoclips wurden inzwischen hunderttausendfach angeklickt. Und wenn man so das Video zu „Feel Flows“ betrachtet, muss man anerkennen, dass die Nähe zu Gold Panda - den er mal auf Tour begleitet hat - nicht allzu weit hergeholt ist. Das zweite Album „How To Run Away” (2014) via Downtown Records ist im Vergleich zum Debüt etwas weniger verträumt, dafür etwas clubtauglicher. Geblieben ist dabei die großartige klangliche Nähe zu allem, was unsereins zum Sommer einfällt. Tiefe Bässe, gepitchte und gecuttete Vocals, verträumte Synthie-Sounds und zielstrebig stampfende Beats – da tanzt das Herz.

Im Mai 2017 erschien nun die aktuelle Single „Mind” (feat. Kate Boy), die ein Vorgeschmack auf das neue Album ist, das uns Slow Magic heute live im Gretchen präsentieren wird. Mit Triggerpads und Standtoms im Gepäck verspricht er eine verträumte und zugleich beatlastige Show der Extraklasse.

https://soundcloud.com/slowmagic


Slow Magic

(US) Bass, Electronica

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